Peter

Eröffnung eines Bankkontos in Neuseeland vor Einreise


Viele unserer Klienten wollen möglichst schon vor Einreise ein Konto bei einer neuseeländischen Bank einrichten. Dies ist bei den meisten etablierten Banken möglich. Oft stossen deutsche Einwanderer aufgrund von Sprachschwierigkeiten, Unkenntnis der hiesigen Gesetze oder einfach dadurch, dass man an einen unfähigen Sachbearbeiter gerät, der vom internationalen Geschäft keine Ahnung hat  auf Stolpersteine, die sehr frustrierend sein können.

Wir bieten daher in Zusammenarbeit mit der National Bank, die zur ANZ Gruppe gehört, einen Service zur Kontoeröffnung an.

Wir übersetzen und vermitteln zwischen Bank und Klienten, bereiten die Antragsformulare zur Unterschrift vor und stehen generell für Fragen und Beratung zur Verfügung.

Ein wichtiger Punkt ist auch der Währungsumtausch! HIer kann mit der richtigen Strategie viel Geld gespart werden.

In der Vergangenheit sahen wir oft, dass Klienten von ihrem deutschen Konto auf ein NZ$ Konto mit ihrer neuseeländischen Bank überwiesen. Internationale Transfers dauern auch im elektronischen Zeitalter immer noch bis zu 5 Tagen und man hat dann keinerlei Kontrolle wann und zu welchem Kurs umgetauscht wird.

Falls sie mit der Bank umtauschen wollen, sollten sie zunächst vergleichen, ob ihre Hausbank oder die neuseeländische Bank den besseren Kurs bietet. Die aktuellen Umtauschkurse der National Bank finden sie hier. Der relevante Kurs ist "we buy TT" Wir bekommen einen etwas besseren Kurs für unsere Klienten, sie können etwa 0.0030 Cents von der aktuellen Bankrate abziehen.

Dann kann entweder mit ihrer Hausbank oder mit der National Bank ein Wahrungskonto umgetauscht werden.

Alternativ können sie einen der grossen Devisenhändler benutzen, die in aller Regel einen deutlich besseren Kurs als die Banken anbieten. Bitte beachten sie hierzu auch die entsprechende Seite Devisenumtausch!

Wir arrangieren ebenso die sogenannte approved issuer levy oder NRWT ( Non-Resident Withholding Tax). Banken sind verpflichtet, Steuern entsprechend dem persönlichen Steuersatz in Neuseeland abzuführen, für ausländische Anleger kann die approved issuer levy beantragt werden, man zahlt dann hier nur 2% auf festverzinsliche Anlagen und muss dann entsprechend im Heimatland versteuern.Es gibt übrigens ein  Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Neuseeland. Wir empfehlen generell ihren Steuerberater zu Rate zu ziehen, bevor Investments in Neuseeland und Australien getätigt werden.

Nach Ankunft in Neuseeland muss das Konto dann persönlich aktiviert werden. Die neuseeländische Gesetzgebung ist im Hinblick auf Geldwäsche sehr streng und Zahlungen vom Konto an Dritte können erst NACH Vorlage des Passes vorgenommen werden. Überweisungen aus Deutschland, sowie Geldanlagen im eigenen Namen in Neuseeland können aber sofort nach Eröffnung des Kontos vorgenomemn werden. Seit kurzem haben Klienten die Möglichkeit ein Konto auch von Deutschland zu aktivieren. Online Banking und Zahlungen an Dritte von ihrem NZZ Konto sind damit bereits von Deutschland aus möglich!

Die Bank bietet eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten, vom Tagesgeld bis zu Festanlagen für 5 Jahre. Für die meisten Einwanderer empfehlen wir nach Ankunft kurzfristige Anlagen, um Flexibilität zu gewährleisten. Man befindet sich in einer neuen Situation und meist kann man erst nach einem Jahr längerfristig planen. Die meisten „Neu-Kiwis“ sehen dann klarer, ob Neuseeland denn nun wirklich das Land der Träume ist, man hat eine Anstellung oder Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit und auch ein Hauskauf steht nach dieser Zeit oft an.

Letzte Änderung: 06.11.2011

Peter Tetzlaff

Peter Tetzlaff lebt seit 1998 in Neuseeland und arbeitet als Financial Adviser für eine unabhängige Firma, die den Grossraum Wellington-New Plymouth abdeckt.

Neben seinen vielen neuseeländischen Kunden berät Peter in zunehmendem Maße auch deutsche Immigranten. Speziell im Bereich Versicherungen und Geldanlagen ist es für viele Einwanderer eine Erleichterung die hier in Neuseeland bestehenden Optionen in Deutsch besprechen zu können.

Daneben nutzen auch immer mehr Anleger aus Deutschland die Möglichkeiten die der neuseeländische und australische Markt bieten.